Tabletop und Kaffee-Flatrate

DreieichCon 2007 

Es begab sich zu Dreieich, am Wochenende des 10. und 11. November des Jahres 2007, da zog ein Haufen unerschrockener Recken des Wurdackverlages gen Sprendlingen, mit dem festen Vorsatz, auf dem DreieichCon, einem Rollenspielertreffen, ein paar Bücher unter die Leute zu bringen.
Rollenspieler, so dachten wir, das sind doch die, die sich mit Papier, Bleistift und Würfel bewaffnet aufmachen, in ihrer Fantasie aufregende Abenteuer zu erleben. Also eigentlich das richtige Publikum für Lesungen und phantastische Bücher.

Wie man auf dem verwackelten Handybild jedoch mehr schlecht als recht erkennen kann, erwartete uns dort allerdings ein etwas anderes Bild. Unendliche Tischreihen, auf denen Schlachtfeld an Schlachtfeld stieß. Hier wurden mit Metermaß, runden Schablonen und verbissenem Blick Horden von waffenstarrenden Miniaturen gegeneinander in den Kampf geführt. Dazu bildete das Piepsen der Uhren, die die Zugzeit der Spieler begrenzten, die Geräuschkulisse.

Ok, die richtigen Rollenspieler gab es auch, wie wir am zweiten Tag feststellten. Die hatten sich jedoch in ganz andere Ecken zurückgezogen, versteckt hinter dicken Vorhängen, in anderen Gebäuden oder sogar -aus dem Mut der Verzweiflung?- im Vorraum zu den Toiletten.

Unser Stand jedoch befand sich im Hauptschlachtsaal und das Interesse an Büchern war -vorsichtig ausgedrückt- eher nicht optimal. Zwar zogen die Verkäufe am zweiten Tag deutlich an, und dank der Hilfe unserer netten Standnachbarin konnten wir sogar ein Märchenbuch an die Familie bringen, trotzdem mussten wir uns schon ab und an gegenseitig etwas aufmuntern, um nicht in Trübsal zu versinken.

Was die Lesungen angeht so hatte die Samstagstruppe (Armin, Heidrun und ich) zumindest viel Spaß, aber leider fiel die Lesung am Sonntag (Armin, Andrea und ich) mangels Zuhörer ins Wasser. Besonders Schade für Andrea, die extra angereist war.

Armin und ich konnten uns wenigsten an unserer Kaffee-Flatrate schadlos halten, die man mit dem Kauf der gelben Contasse erworben hat. Der Kaffee war dankenswerterweise von der Sorte, die auch bei exzessiven Genuß keine Auswirkungen auf die Gesundheit befürchten ließ. 🙂
Letztendlich haben wir den Kopf nicht hängen lassen, hatten trotz allem Spaß und schmiedeten Pläne für 2008.
Echte Recken geben eben nicht auf, und so wird man uns auch im nächsten Jahr wieder auf Cons antreffen.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allerlei, Schreiben veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s