Buchmesse Con 2007

Flugzeug, Bahn oder Auto?
Jedes Jahr die gleiche schwere Entscheidung darüber, was das geeignete Beförderungsmittel für die Anreise zum Buchmesse Con (BuCon) ist.
Den Heimvorteil voll ausspielend, habe ich mich letztendlich zu Fuß auf den Weg gemacht. Zwei Blocks und einmal quer durch den Park, das war zu schaffen.

Schon ein tolles Gefühl, wenn man an der Kasse statt Eintritt zu bezahlen, einfach seinen Namen nennen und auf die Liste der Lesenden verweisen kann.
Diese Liste war übrigens gar nicht mal so kurz und das konnte man auch deutlich aus dem Programm ersehen, da die Veranstaltungen gleichzeitig in drei Programmschienen stattfanden.
Im Hauptsaal dagegen waren außer den Ständen der Verlage, Händler und Autorengruppen auch ausreichend Tische und Stühle vorhanden, so dass man sich ganz zwanglos zum Klönen zusammensetzen konnte. Gerade diese Möglichkeit, sich mit alten Bekannten wieder zu treffen oder andere, die man sonst nur aus Foren kennt, hier in Person zu sprechen, macht für mich den besonderen Reiz aus.

Die Lesung des Wurdackverlags begann gegen 18:00 Uhr und trotz zeitgleicher Veranstaltungen von Markus Heitz und den Vampirschlampen war sie gut besucht. Danke an alle, die gekommen sind.
Nachdem Armin Rößler einen kurzen Überblick über die SF-Reihe gegeben hat, stellten wir den neuesten Band mit Kurzgeschichten, „S.F.X„, näher vor. Andrea Tillmans las ihre Siegerstory des diesjährigen CapCo und Bernhard Schneider weckte die Neugier mit dem Anfang seiner Geschichte „Risiken“. Eine Lesung auf dem BuCon ist schon etwas Besonderes. Das Publikum besteht hier hauptsächlich aus Leuten „vom Fach“ und so war ich, obwohl das nicht meine erste Lesung war, doch ein klein wenig aufgeregt, als ich an der Reihe war. Meine Geschichte „Neuanfang im Paradies“ hatte ich für die Lesung gnadenlos um über ein Drittel gekürzt, trotzdem blieb Armin dann leider nur noch wenig Zeit um aus „Andrade„, seinem neuen Roman, vorzutragen.
Wie man anschließend so hörte, kam die Lesung gut an, und so konnte man sich nun entspannt der Preisverleihung im Hauptsaal widmen.

Da Dirk van den Boom in der Mongolei weilt, übernahm Hermann Ritter den Part des Conférenciers. Mit Videoeinspielungen und Fanfarenklängen (der Dank geht hier an Mike Hillenbrand) bekam die Preisverleihung den nötigen Rahmen. Die Ergebnisse im Einzelnen kann man hier nachlesen (man beachte den 2. Platz von „Tabula Rasa„). Das Ganze hat jedenfalls viel Spaß gemacht. Und wer befürchtete (oder hoffte) dieses Jahr ganz ohne Dirk auskommen zu müssen, wurde durch einen gelungenen Einspieler eines Besseren belehrt.

Zum Abschluss fand sich dann noch ein Grüppchen, das den Tag in einer nahegelegenen (es ist wirklich nicht weit, zumindest zu Fuß, ich kann doch nichts dafür, dass man mit Auto so rumkurven muss) Wirtschaft bei Schnitzel und passenden Getränken ausklingen lies. Auch die Geschichtenweber hatten sich hierhin verirrt.

Übrigens: Im Saal gab es auch einiges an Nachwuchs zu sehen. Bleibt zu hoffen, dass dieser sich später auch für SF interessiert, dann brauchen wir uns für die Zukunft keine Gedanken zu machen.
Und die Sache mit Armins Handy will ich besser nicht erwähnen. Begann das doch ganz dezent während unserer Lesung zu klingeln und brachte Armin dazu, fluchtartig den Raum zu verlassen. Das war ihm schon etwas peinlich und deshalb muss man es ja auch nicht rumtratschen.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung. Mein Dank an alle, die dies möglich gemacht haben. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.

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2 Antworten zu Buchmesse Con 2007

  1. Armin schreibt:

    Danke fürs Nicht-Erwähnen der peinlichen Handy-Sache 🙂

  2. dr-dings schreibt:

    Hallo Armin,

    keine Ursache. Das versteht sich doch von selbst. 😉 😀

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